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Seit jeher habe ich eine Schwäche für Flöten!

Schon immer hat mich der Zusammenklang von Flöte und Bass total fasziniert. Die Instrumentenkombination mit der hohen Flöte und dem tiefen Bass zieht mich magisch in ihren Bann und jeglicher Verzicht auf ein Rhythmus- und Harmonieinstrument macht die Sache noch spannender und inspirierender. Hier muß ich betonen das ich wirklich Glück hatte auf ganz besondere Menschen/Flötisten zu treffen mit denen ich meine Klangvisionen ausleben durfte und weiterhin darf.


 

José L. Gavira – ein guter, alter Freund.

 

Mit José verbindet mich eine große Freundschaft und langjährige musikalische Zusammenarbeit. Als wir uns in den 80-ger Jahren bei der Gründung der Salsa-Band TUMBAO kennengelernt haben, konnte ich das nicht ahnen.

Partida DoblePartida DobleIn den gesamten nachfolgenden Jahren spielten wir zusammen in verschiedenen Formationen unterschiedliche Musik. Mit José hatte ich auch das erste mal ein Flöten-Bass Duo gewagt, alias PARTIDA DOBLE.                 

Später als wir gemeinsam mit dem Gitarristen Knut Könecke und wechselnden Percussionisten die Band Ventolera bzw. Callejero hatten, lernte ich von José viel über die verschiedenen Spielarten des Flamenco.

Partida Doble anno 2015Partida Doble anno 2015

Inzwischen spielen wir häufig freie Musik mit dem Ensemble auf Zeit, oder machen Cool-Jazz mit Chettin´3 in Five.

 

 

 

PARTIDA DOBLE anno 2015


 

Ireneusz Kulakowski der Neue ...

     ... vor vier Jahren traf ich Irek bei einer Jazzsession und sofort waren wir uns über viele Dinge einig, auch über Musik. Zusammen mit José und Krzysztof, sowie Elmar (Piano) und Matti (Drums) gründeten wir die “LAOKOON-Kooperative” (genannt nach der berühmten LP von Krzysztof aus den 70er Jahren). Wir musizieren in verschiedenen Konstellationen, vom Duo bis (im Optimalfall) als Sextett mit drei Flöten(!!!) plus Piano, Bass und Schlagzeug.

Laokoon TrioLaokoon Trio

Elmar Vibrans (Piano), Irek Kulakowski (Flute), Heinrich Römisch (Bass)

In der Triobesetzung mit Irek, Elmar und mir spielen wir ein Miles Davis-Programm, das in Verbindung mit Bildern aus meiner Reihe JAZZ IMPRESSIONEN präsentiert wird. LAOKOON TRIO mit dem Programm "MILES & MORE".

Im Januar 2018 folgten wir einer Enladung des HdK-Braunschweig und haben für die Ausstellungsreihe "Kulturschrank" ein Programm mit Stücken ausschließlich polnischer Musiker und Komponisten zusammengestelt: "Das polnische Programm".

Mehr zum Laokoon Trio:

 

 

 

 


 

Krzysztof Zgraja mein Held!

Krzysztof war und ist ein Held für mich, der erster Flötist den ich im Duo mit Kontrabass gehört habe. in den 70ern war Krzysztof der Top-Flötist in Europa, er hat eine beeindruckende Karierre hinter sich. Krzysztof ZgrajaKrzysztof Zgraja

Eine wunderbare Fügung des Schicksals wollte, das ich jetzt selbst mit ihm musizieren darf, nicht selten im Duo. Zusammen spielen wir z. B. das Stück "Desiderata", eine musikalische Medita tionsandacht zu den Texten von Max Ehrmann aus dem Jahre 1927 mit dem Thema "So führst du ein glückliches Leben".

zu Desideratazu Desiderata

 

 

https://de.wikipedia.org/wiki/Krzysztof_Zgraja

 


 

Und schließlich - Freddie Engel

Freddie habe ich irgendwann Anfang der 90er in meiner hamburger Zeit kennengelernt. Ein Musiker und Künstler, er gehört zu meiner "Connection aus dem hohen Norden". Neben Duo-Auftritten haben wir besonders viel guter Musik und eine ganze Menge musikalischer Experimente gemeinsam mit dem Percussion-Guru Olaf Plotz gemacht. Unzählige Tondokumente gibt es aus dieser Zeit.

Freddie EngelFreddie Engel

 

Mit unserem vielversprechenden Quartet ENGEL/HOKEMA/PLOTZ/RÖMISCH hatten wir leider zu wenig Auftrittsgelegenheiten, das letzte mal gaben wir vor vier Jahren ein Konzert anlässlich des Festivals "Contre le racisme" im braunschweiger NEXUS.

 

 

 

Eine kleine Klangprobe:

> Der Brennprozess 

 



Januar mit Bill Evans

An dieser Stelle möchte ich laufend das jeweils aktuelle Blatt aus meinem Kalender "Triojazz in Tusche" vorstellen. Der Monat Januar ist dem Bill Evans Trio gewidmet.


 

Januar - Bill Evans Trio von Heinrich RömischJanuar - Bill Evans Trio von Heinrich Römisch

 


 

Exklusiv wird es dazu immer eine kleine musikalische Reflexion zu dem abgebildeten Trio geben. Mit dem Pianisten  Elmar Vibrans spielen wir regelmäßig das Stück "Emily", das auch stets zum Repertoire von Bill Evans gehörte. Hier unsere aktuelle Einspielung:

Emily - Elmar Vibrans und Heinrich RömischEmily - Elmar Vibrans und Heinrich Römisch

Emily | Elmar Vibrans - Piano, Heinrich Römisch - Bass

 


 

Verfasser der informativen und spannenden Textinhalte zum Kalender "Triojazz in Tusche", die sich jeweils auf den Rückseiten der Monate befinden, ist  Thomas Geese.

 

Bill Evans

Bill Evans (1929–1980) erfand das Piano-Trio im Jazz neu. Vor ihm war es eher üblich, dass Bassist und Schlagzeuger treu im Hintergrund das rhythmische Fundament für den Pianisten lieferten. Der überaus sensible, zum Melancholischen neigende Evans emanzipierte sich und seine Partner zu sich wechselseitig inspirierenden, gleichberechtigten Musikern, die ihre Kunst gemeinsam auf eine höhere Ebene transzendierten. Voraussetzung dafür war besondere instrumentale Meisterschaft, ein hohes kreatives Level und starke Empathie der Musiker. Den Maßstab hatte Evans‘ erstes Trio mit Scott LaFaro am Bass und dem Schlagzeuger Paul Motian gesetzt. Nach dem tragischen Unfalltod LaFaros im Jahr 1961 zog sich der schockierte Evans einige Zeit zurück, um dann mit verschiedenen Musikern eine neue Trio-Formation zu suchen.

Eddie Gomez

Mit Eddie Gomez (geb. 1944) fand Evans 1966 „seinen“ Bassisten, der für zehn Jahre sein Partner blieb. Der vielseitige Gomez ist ein virtuoser, unglaublich ideenreicher Musiker, der in idealer Weise auf die Pianistik seines Leaders reagieren und ihn beflügeln konnte. Nach seiner Zeit im Bill-Evans-Trio war Gomez ein gesuchter Bassist, der mit den Besten des Jazz spielte und viele Aufnahmen machte. Auch in der klassischen Musik ist er zu Hause.

Marty Morell

Marty Morell (geb. 1944) war von 1968 bis 1974 Partner von Evans und Gomez. Er ist ein Mann, dessen Spektrum von der kleinen Combo bis zur Bigband reicht. Er gehört zu den Schlagzeugern, die sehr melodisch spielen. Insofern war er ideal für Evans. Morell war in der Lage, die Ideen seiner Partner zart mit den Besen zu kommentieren, um dann mit den Sticks swingend die Band voran zu treiben. Nach seiner Zeit bei Evans arbeitete er als Studiomusiker, in Musical-Orchestern am Broadway und spielte Jazz in Kanada. Außerdem hat er an verschiedenen Universitäten unterrichtet.

Die Lücke, die Morell im Trio hinterlassen hatte, konnte Evans mit Eliot Zigmund adäquat schließen. Der Weggang von Gomez allerdings brachte größere Schwierigkeiten mit sich. Bill Evans konnte ihn erst 1978 zufriedenstellend durch Marc Johnson ersetzen. Bill Evans, zweifellos einer der bedeutendsten und einflussreichsten Pianisten des modernen Jazz, starb viel zu früh am 15. September 1980 an den Folgen seiner langjährigen Heroinsucht.

 

 Text: Thomas Geese