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Chettin´3 - Hommage an Chet Baker


 

Chettin´3Chettin´3

Heinrich Römisch Kontrabass, Walter Kuhlgatz Trompete/Gesang, Elmar Vibrans Klavier

Bei unserer Hommage an Chet Baker orientieren wir uns an dem typischen Sound der schlagzeuglosen Formationen, die Baker insbesondere in seinen späten Jahren favorisierte und denkwürdige Interpretationen so bekannter Standards wie "But not for me" oder "My funny valentine" hinterlassen hat. Swingend, intensiv und melancholisch und im Geiste des musikalischen Erbes dieses Ausnahmemusikers spielen wir eine Auswahl von Standards, die eng mit ihm verbunden sind.

 


 

Chettin´3 + One

Hierbei wird die Musik von Chettin´3 durch eine szenische Lesung mit dem Autor, Schauspieler Tilman Thiemig bereichert und erweitert. Thiemig folgt den musikalischen Spuren des Trios mit einer fragmentarischen Collage aus Werken von Zeitgenossen und Weggefährten Bakers (W. S. Burroughs, A.Ginsberg, B. Kaufman, J. Kerouac)

 


 

2018 - zum 30sten Todesjahr von Chet Baker ...

... Chettin´3 + One stellt in dem Programm "Time After Time" beides nebeneinander: Bakers wechselhaftes Leben, seine Zerrissenheit auf der einen Seite und seine für sich sprechende Musik auf der anderen ...

 > Die Kraft von Wort und Musik  


 

Chettin´3 in Five

In dieser Edition wird das Trio noch durch den Baritonsaxophonisten Marcel Reginatto und den Flötisten José L. Gavira verstärkt. Als Chettin´3 in Five, auch gerne Chettin´3 plus Dos Garcias genannt, zelebrieren wir eine eigene Auffassung des Westcoast-Jazz.

 

In unserem Programm interpretieren wir viele Jazz-Standards des „Great American Songbook“. Sorgfältig ausgearbeitete Arrangements werden durchbrochen von solistischen Beiträgen oder kollektiven Improvisationen.

 


Chettin´3 in Sounds

 

Aus dem Programm "Time After Time" Live im Kulturbrunnen in Algermissen am 20.05.2018: Walter Kuhlgatz (Trompete), Elmar Vibrans (Piano) Heinrich Römisch (Bass).

 > Here´s that rainy day.mp3  


 

Eine Hörprobe aus der "Galerie auf Zeit" vom 29.05.2014 mit: Walter Kuhlgatz (Trompete), Marcel Reginatto (Bariton Sax), Elmar Vibrans (Piano) Heinrich Römisch (Bass).

 > Chettin´3-Potpourri.mp3  


 

Live im "Kleinod" vom 12.09.2013 mit: Walter Kuhlgatz (Trompete), Elmar Vibrans (Piano) Heinrich Römisch (Bass).

 > Chettin´3-Beatrice.mp3 


 

Live im "Cafe Reptide" vom 16.05.2013 mit: Walter Kuhlgatz (Trompete), Marcel Reginatto (Bariton Sax), Elmar Vibrans (Piano) Heinrich Römisch (Bass).


Chettin´3 in Bildern:Chettin´3 (Foto: Hilke Schneidewind)Chettin´3 (Foto: Hilke Schneidewind)

Chettin´3 sind: Heinrich Römisch, Walter Kuhlgatz und Elmar Vibrans
(Foto: Hilke Schneidewind)Chettin´3 sind: Heinrich Römisch, Walter Kuhlgatz und Elmar Vibrans (Foto: Hilke Schneidewind)

Ich sah die besten Köpfe meiner Generation (A. Ginsberg) Foto: A. StückIch sah die besten Köpfe meiner Generation (A. Ginsberg) Foto: A. Stück

My Funny ... Valentine (Foto links Matthias Francke)My Funny ... Valentine (Foto links Matthias Francke)

Elmar Vibrans, Heinrich Römisch, Walter Kuhlgatz, Tilman Thiemig (v.l.n.r) - Foto: A. StuckElmar Vibrans, Heinrich Römisch, Walter Kuhlgatz, Tilman Thiemig (v.l.n.r) - Foto: A. Stuck


 

José L. Gavira (Flöte) Marcel Reginatto (Sax) Dos Garcias!José L. Gavira (Flöte) Marcel Reginatto (Sax) Dos Garcias!

Bläsersection bei Chettin´3 in FiveBläsersection bei Chettin´3 in Five


Chettin´3 + One im bewegten Bildern + Sound:


Januar mit Bill Evans

An dieser Stelle möchte ich laufend das jeweils aktuelle Blatt aus meinem Kalender "Triojazz in Tusche" vorstellen. Der Monat Januar ist dem Bill Evans Trio gewidmet.


 

Januar - Bill Evans Trio von Heinrich RömischJanuar - Bill Evans Trio von Heinrich Römisch

 


 

Exklusiv wird es dazu immer eine kleine musikalische Reflexion zu dem abgebildeten Trio geben. Mit dem Pianisten  Elmar Vibrans spielen wir regelmäßig das Stück "Emily", das auch stets zum Repertoire von Bill Evans gehörte. Hier unsere aktuelle Einspielung:

Emily - Elmar Vibrans und Heinrich RömischEmily - Elmar Vibrans und Heinrich Römisch

Emily | Elmar Vibrans - Piano, Heinrich Römisch - Bass

 


 

Verfasser der informativen und spannenden Textinhalte zum Kalender "Triojazz in Tusche", die sich jeweils auf den Rückseiten der Monate befinden, ist  Thomas Geese.

 

Bill Evans

Bill Evans (1929–1980) erfand das Piano-Trio im Jazz neu. Vor ihm war es eher üblich, dass Bassist und Schlagzeuger treu im Hintergrund das rhythmische Fundament für den Pianisten lieferten. Der überaus sensible, zum Melancholischen neigende Evans emanzipierte sich und seine Partner zu sich wechselseitig inspirierenden, gleichberechtigten Musikern, die ihre Kunst gemeinsam auf eine höhere Ebene transzendierten. Voraussetzung dafür war besondere instrumentale Meisterschaft, ein hohes kreatives Level und starke Empathie der Musiker. Den Maßstab hatte Evans‘ erstes Trio mit Scott LaFaro am Bass und dem Schlagzeuger Paul Motian gesetzt. Nach dem tragischen Unfalltod LaFaros im Jahr 1961 zog sich der schockierte Evans einige Zeit zurück, um dann mit verschiedenen Musikern eine neue Trio-Formation zu suchen.

Eddie Gomez

Mit Eddie Gomez (geb. 1944) fand Evans 1966 „seinen“ Bassisten, der für zehn Jahre sein Partner blieb. Der vielseitige Gomez ist ein virtuoser, unglaublich ideenreicher Musiker, der in idealer Weise auf die Pianistik seines Leaders reagieren und ihn beflügeln konnte. Nach seiner Zeit im Bill-Evans-Trio war Gomez ein gesuchter Bassist, der mit den Besten des Jazz spielte und viele Aufnahmen machte. Auch in der klassischen Musik ist er zu Hause.

Marty Morell

Marty Morell (geb. 1944) war von 1968 bis 1974 Partner von Evans und Gomez. Er ist ein Mann, dessen Spektrum von der kleinen Combo bis zur Bigband reicht. Er gehört zu den Schlagzeugern, die sehr melodisch spielen. Insofern war er ideal für Evans. Morell war in der Lage, die Ideen seiner Partner zart mit den Besen zu kommentieren, um dann mit den Sticks swingend die Band voran zu treiben. Nach seiner Zeit bei Evans arbeitete er als Studiomusiker, in Musical-Orchestern am Broadway und spielte Jazz in Kanada. Außerdem hat er an verschiedenen Universitäten unterrichtet.

Die Lücke, die Morell im Trio hinterlassen hatte, konnte Evans mit Eliot Zigmund adäquat schließen. Der Weggang von Gomez allerdings brachte größere Schwierigkeiten mit sich. Bill Evans konnte ihn erst 1978 zufriedenstellend durch Marc Johnson ersetzen. Bill Evans, zweifellos einer der bedeutendsten und einflussreichsten Pianisten des modernen Jazz, starb viel zu früh am 15. September 1980 an den Folgen seiner langjährigen Heroinsucht.

 

 Text: Thomas Geese